Wenn wir grad nicht im Auftrag der Such- und Rettungshunde unterwegs sind, vertreiben Benelli und ich uns gerne unsere Zeit beim Dogscooter-Fahren im schönen Böhmerwald. Mein kleiner Wirbelwind lässt sich – was Bewegung betrifft – ja leider nicht so einfach zufrieden stellen wie Bruce. Deshalb hab ich nach einer Möglichkeit gesucht, wie ich ihn richtig auspowern kann, ohne selber jedes Mal danach komplett K.O. zu sein 😅
Mit dem Dogscooter hab ich die perfekte Möglichkeit gefunden.
DOGSCOOTER: WELCHE HUNDE GEEIGNET SIND
Ich bin jetzt absolut kein Profi auf diesem Gebiet, aber natürlich hab ich mir vorab auch so meine Gedanken gemacht, ob Benelli fürs Einspannen vor den Dogscooter geeignet ist. Aufgrund der Kraft, die das kleine irre Tier mit seinen nur 24 Kilogramm an den Tag legen kann, haben sich meine Bedenken dazu aber relativ schnell verflüchtigt. Wichtig ist aber: Sobald es bergauf geht, merke ich recht schnell, dass er mit unserem Gewichtsunterschied nicht zurechtkommt. Ein Glück, haben wir bei uns eine schöne Strecke gefunden, auf der wir einige Kilometer ohne Steigung befahren können.
Grundsätzlich gilt: Zughundesport ist Leistungssport. Dementsprechend fit sollte der Hund sein. Auch die Körpergröße spielt eine Rolle. Kleine Rasse sind für Zughundesport weniger geeignet, ebenso wie sehr große Rassen. Ihr Körperbau ist für solch anspruchsvolle Sportarten einfach nicht ausgelegt. Und die Gesundheit des Hundes geht immer vor!
Außerdem sollte der Hund schon ausgewachsen sein. Trotz eines guten Zuggeschirrs wirken beim Ziehen erhebliche Kräfte auf den Hund, bei jungen Hunden, die sich noch im Wachstum befinden, kann das Auswirkungen auf Knochen oder Gelenke haben.
Mein Tipp: Ein Gesundheitscheck beim Tierarzt des Vertrauens gibt Aufschluss darüber, ob der Hund körperlich fit und damit für den Dogscooter-Sport geeignet ist. Es gibt auch immer wieder mal Seminare oder Workshops, wo Anfänger in diese schöne Hundesportart eingeführt werden. Die Profis dort können auch einschätzen – vor allem in „Grenzfällen“ – ob ein Hund geeignet ist oder nicht.
VORFREUDE IST DIE SCHÖNSTE FREUDE
Sobald ich den Scooter in meinem Auto verstaue, kann sich Benelli kaum mehr einkriegen – vor Freude darüber, was wir beide jetzt dann vorhaben 😂
Ich muss also entweder Helm, Handschuhe, Geschirr und Co. einpacken, bevor ich Benelli dazuhole, oder aber ich lasse ihn gleich in die Box. Ansonsten hab ich absolut keine Ruhe beim Zusammensuchen meiner sieben Sachen, die ich fürs Training brauche. Und erst am Ort des Geschehens angekommen, gibt’s für ihn sowieso kein Halten mehr. Wie so eine Dogscooter-Ausfahrt bei uns ausschaut, erzähl ich euch das nächste Mal 😉
Bis zum nächsten Mal,
Katrin & die Landpfoten 🐾